Über Landleben und Verantwortung

 

von Julian Rapp (29. November 2021)

 

August 1962 in einem kleinen Bauerndorf bei Hannover: Gerda Derking, die "Totenfrau", die sich jahrelang um das Herrichten verstorbener Menschen gekümmert hat und sich eigentlich im selbst auferlegten Ruhestand befindet, wird ein letztes Mal gerufen, um ihrer Arbeit nachzugehen. Der Verstorbene ist ihr Nachbar Wilhelm Leeb Junior, der sich im Alter von 30 Jahren mit der alten Pistole seines Vaters das Leben genommen hat.

"Kennst du das Land, wo die Zitronen blühen?" 

 

 

 

von Luisa Bader (29. November 2021)

1786 bricht Johann Wolfgang Goethe aus Karlsbad auf, um, wie sich später herausstellen wird, in Italien zu sich selbst zu finden – und eine Heimat. Jahre danach veröffentlicht er mit der Italienischen Reise einen der bekanntesten und einflussreichsten Reiseberichte überhaupt. In Heimreisen nimmt uns Golo Maurer mit auf die Spuren, die dieses Werk hinterlassen hat.

Warum der Kampf gegen Rassismus nicht reicht

von Lisa-Marie Mines (29. November 2021)

 

Why we matter - Mit dem We sind hier ganz unterschiedliche Personen gemeint: ob People of Colour, weiblich, homosexuell oder behindert. Es gibt nicht nur eine unterdrückte Minderheit in unserer Gesellschaft, die benachteiligt wird. Der Appell von der Autorin Emila Roig ist sehr deutlich: Nur zusammen können diese Personengruppen gegen den so mächtigen "alten, weißen Mann" ankommen, nur durch genug Empathie und Verständnis für die Unterdrückung anderer wird unsere Gesellschaft gerechter. Intersektionalität ist hier der Schlüsselbegriff, der die verschiedenen Arten von Diskriminierung zu beschreiben versucht.

„Sprache ist ein Weg zurück ins Leben“

von Elisa-Maria Kuhn (23. November 2021)

Matt Haig erzählt in seinem Werk The Comfort Book – Gedanken, die mir Hoffnung machen ein tiefgründiges Potpourri aus Kurztexten, die in Lebenskrisen an die eigene Kraft appellieren und an das Wesentliche des Menschseins erinnern. Die vielfältige Mischung aus Zitaten, Selbstreflexionen, philosophischen Impulsen sowie Musik- und Buchempfehlungen formt eine Struktur, welche auf den ersten Blick so „chaotisch wie das Leben selbst“ erscheint. Basierend auf Selbsterfahrungen mit Depressionen und Panikattacken, nennt der Autor im Vorwort das „Verbundensein“ als Kernthema und inhaltliche Klammer des Buchs – ein Gefühl, nach dem sich Menschen in ausweglosen Situationen sehnen.

Willkommen in der Hölle

Von Paula Heidenfelder (25. Oktober 2021)


Spoilerwarnung: Da es sich hier um einen zweiten Band handelt, sind mögliche Spoiler im folgenden Text zu finden.

Cassandra Clare und Wesley Chu nehmen die Lesenden in Das verlorene Buch erneut mit auf eine Reise in die Welt der Schattenjäger:innen und Schattenweltler:innen. Magnus Bane und Alexander Lightwood leben gemeinsam mit ihrem adoptierten Sohn Max im Apartment des Hexenmeisters von Brooklyn, als eines Nachts das mächtige „Weiße Buch“ durch alte Bekannte gestohlen wird. Bald schon tauchen die Protagonist:innen mit tatkräftiger Unterstützung in das Nachtleben des modernen Shanghais ein, sehen sich neuen Dämonen(fürst:innen) gegenüberstehen und müssen eine wachsende dunkle Magie in Magnus‘ Innerem bekämpfen. Der zweite Teil über Malec spielt 2010, drei Jahre später als Band 1 und somit nach der Chroniken der Unterwelt-Reihe und vor der Die Dunklen Mächte-Trilogie von Cassandra Clare.