Der geraubte Leser
von Saskia Lackner (24.03.2013)
Wäre es nicht so traurig wahr, könnte man die Machthaber Nordkoreas mit diesen Comic-Bösewichten vergleichen: immer große Pläne – am besten gleich die Weltherrschaft –, nie Gutes im Sinn. Die Testflüge einiger Raketen gingen schief (sofern sie denn überhaupt gestartet werden konnten), weder Ausrüstung des Militärs noch der Stand der Forschung scheint es möglich zu machen, die großspurigen Pläne zu verwirklichen. Dann wurde auch noch von Paraden berichtet, bei denen angemalte Pappraketen bejubelt werden. Alles für den Schein.
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Das Leben und seine Debüts
von Wiebke Glaser
Die Schulzeit mit ihren Vereinen, Musik- und Projektgruppen ist ein großes Experimentierfeld. „Dort gilt es seine Stärken und Schwächen auszuloten“, sagt Johannes König, Professor für Empirische Schulforschung an der Universität zu Köln. „Wer jung ist, braucht Erfolgerlebnisse und soll seine Grenzen kennenlernen.“ Dabei prägen uns die allerersten Erfahrungen besonders tief. „Das erste Mal“ – Bei diesen Worten denkt die Mehrheit vermutlich an DAS erste Mal, den ersten Sex. Diesem Thema ist zwar auch ein Erzählung gewidmet, jedoch erfahren die Leser des Buches Das erste Mal. Küssen, Fliegen, Siegen und andere Debüts das es weit mehr erste Male im Leben eines Menschen gibt.
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Schneeweißchen und Rosenrot – Das Weihnachtsmärchen für Bamberg
von Rebecca Ufert (25.11.2012)
Es wird Weihnachten – und das merkt man insbesondere daran, dass das Weihnachtsmärchen im E.T.A. Hoffmann Theater wie jedes Jahr nicht nur die Kinder entzückt. Die Premiere des Stückes Schneeweißchen und Rosenrot am 19. November um 9:00 Uhr fand vor zahlreichen Schulklassen statt. Aber zwei Rezensöhnchen-Mitglieder haben sich fast unbemerkt darunter gemischt.
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Hungern für die Kunst
von Therese-Josefin Federolf (18.11.2012)
Ein Hungerkünstler ist eine von Franz Kafkas bekanntesten Erzählungen. Der namensgebende Anti-Held zieht durch die Lande und findet überall scharenweise Zuschauer. Nach und nach verlieren die Menschen aber das Interesse an seiner Kunst und zweifeln an seiner Ehrlichkeit. Gekränkt lässt sich der Hungerkünstler von einem Zirkus engagieren und in einen abgelegenen Käfig sperren.
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